E01Best Agers/Best Places
Successful Aging und die räumliche Humandifferenzierung
Das Teilprojekt „Best Agers/Best Places: Successful Aging und die räumliche Humandifferenzierung“ befasst sich mit einem Wandel in der Wahrnehmung älterer Menschen: Statt als gesellschaftliche Last wahrgenommen zu werden, gelten ältere Menschen heute oft als aktive „Best Agers“. Unser Projekt erforscht, wie für diese oft finanzstarke Zielgruppe eigene Lebenswelten erschaffen werden. Wir analysieren, ob und wie solche Orte dem Mandat eines „erfolgreichen Alterns“ folgen und welche Rolle Konsum und Leistung dabei spielen.
Neue Räume für das Alter
Wir untersuchen drei exemplarische Orte in den USA: „The Villages“ in Florida, eine Gated Community für Ältere; den Ruhestand auf Kreuzfahrtschiffen und University-Based Retirement Communities. Wir fragen, wie diese exklusiven Räume funktionieren, wer Zugang erhält und wie sie mit typischen Ängsten, die mit dem Älterwerden verbunden sind, etwa Einsamkeit oder Pflegebedürftigkeit, in Verbindung stehen.
Gemeinschaft oder Abgrenzung?
Durch Interviews mit Bewohner*innen und die Analyse von Medienberichten erforschen wir die gelebte Realität dieser Orte. Das Projekt beleuchtet dabei das Spannungsfeld zwischen dem freiwilligen Rückzug unter Gleichgesinnte und möglichen finanziellen Zugangsbeschränkungen. Es nimmt dabei besonders in den Blick, in welchem Verhältnis diese Räume zu anderen Unterscheidungen, wie etwa race und Sexualität stehen.
