Sich sexuell selbst bestimmen. Gewaltverhinderung und dyadische Subjektivierung in der kontraktuellen Sexualordnung
Folke Brodersen | Miriam Brunnengräber
Der Beitrag untersucht, wie pädagogisch-therapeutische Programme sexuelle Selbstbestimmung als Ethopolitik wechselseitiger Verantwortung gestalten. Subjektivierungsanalytisch zeigt er, wie die Figuren der grenzkompetenten Gefährdeten und der Noch-nicht-Täter hervorgebracht werden, die durch Selbstreflexion und Begrenzung die Selbstbestimmung des Anderen sichern.
Brodersen, F./Brunnengräber, M. (2026): Sich sexuell selbst bestimmen. Gewaltverhinderung und dyadische Subjektivierung in der kontraktuellen Sexualordnung. Leviathan 54 (2), S. 248–278.