Michael Kitzing M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter | Selbstformierungen

Ich habe Soziologie studiert und arbeite seit März 2026 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt D02 (F) „Reflexive Humandifferenzierung. Sexuelle und genderisierende Selbst-Problematisierungen“ im Sonderforschungsbereich 1482 „Humandifferenzierung“. Dort untersuche ich, wie Individuen ihre Zugehörigkeit zu geschlechtsbezogenen Kategorien zum Gegenstand von Selbstreflexion machen – insbesondere dort, wo scheinbar stabile Selbstverständlichkeiten brüchig werden.

Im Zentrum meiner Forschung steht die Frage, wie geschlechtsbezogene Zugehörigkeiten problematisiert, verändert oder neu verhandelt werden – sei es aktiv oder im Zuge von Irritationen, die neue Formen der Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst anstoßen. Diese Perspektive verbinde ich mit einem theoretischen Interesse daran, wie sich Subjekte im Spannungsfeld von sozialen Kategorisierungen, institutionellen Diskursen und eigenen Selbstverhältnissen formieren.

Empirisch arbeite ich mit ethnografischen Zugängen, biografisch-narrativen Interviews und Gruppendiskussionen in Kontexten wie Peer-Gruppen und Social-Media-Diskursen. Im Fokus stehen dabei Fragen sozialer Differenzierung sowie von Selbst- und Identitätskonstruktionen.