Dr. Hanna Voss
Projektleiterin | Selbstformierungen
Ich bin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft, Bereich Theaterwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ich leite das Teilprojekt D04 „Schauspielen als Beruf. Historische Konjunkturen der Humandifferenzierung in Schauspielausbildung, Künstlervermittlung und Theaterhäusern im 20. Jahrhundert“ (zus. mit Friedemann Kreuder). In meiner Teilstudie forsche ich zur ‚Produktion‘ von Schauspielenden in der DDR.
Vita
Ich habe Theaterwissenschaft und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft sowie parallel dazu Wirtschaftswissenschaften in Mainz studiert. Als Projektmitarbeiterin war ich bereits an der DFG-Forschungsgruppe „Un/Doing Differences“ beteiligt, aus der der SFB „Humandifferenzierung“ unter anderem hervorgegangen ist. 2025 wurde ich mit einer Arbeit zu Theater als Institution an der Schnittstelle von Theaterwissenschaft und Soziologie promoviert. Seit 2021 bin ich Teil des Koordinationskollektivs der Arbeitsgruppe „Institutioneller Wandel“ der Gesellschaft für Theaterwissenschaft (gtw).
Forschung
Schwerpunkte meiner Forschung sind Theaterwissenschaft als sozialwissenschaftliche Differenzierungsforschung, Theater und Ethnizität, Schauspielausbildung und Künstlervermittlung im 20./21. Jahrhundert, Aufführungsanalyse und Ethnografie als Methoden der Theaterwissenschaft sowie Institutions- und Organisationstheorie. Mein nächstes Buch „Theater als Institution. Zur Auswahl und Vermittlung von Schauspielenden – Ethno- und Historiografie eines Feldes“ ist in Vorbereitung (Bielefeld: transcript, 2027).
Foto: Robert Schittko