Lilian Coates M.A.

Ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin

Von Oktober 2023 bis Juni 2026 war ich als wissenschaftliche Mitarbeiterin am SFB „Humandifferenzierung“ tätig, wo ich das Theorie-Projekt und das zentrale Projektmanagement unterstützte. Zuvor arbeitete ich am Arbeitsbereich für Gender Studies und soziologische Theorien der JGU Mainz (2015–2020) sowie am Graduiertenkolleg „Doing Transitions“ an der Goethe-Universität Frankfurt (2020–2023).

In meinem Dissertationsprojekt beschäftige ich mich seit 2017 ethnografisch mit dem Lebensende im Kontext der stationären Hospizarbeit. Aus der Perspektive des SFB lässt sich dabei etwa fragen, welche Differenzen in der Hospizpflege relevant werden, wie sie hergestellt und bearbeitet werden – beispielsweise, wenn Menschen in die akute Sterbephase eintreten und das Lebensende unmittelbar bevorsteht. Ebenso interessiert mich, wie abstraktere Ideale wie „Menschenwürde“ in konkreten Praktiken, etwa im Rahmen von Aufbahrungen, Ausdruck finden.

Auch über das Ende meiner Tätigkeit hinaus stehe ich in engem Austausch mit dem SFB und profitiere weiterhin von der interdisziplinären Zusammenarbeit und den unterschiedlichen Perspektiven, die er eröffnet.