Doménica I. Noboa Ramos M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Mobilität und Segregation
Seit März 2026 bin ich Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte im Teilprojekt „Religion und Ethnizität. Transatlantische Mobilität und Humandifferenzierung im kolonialen Hispanoamerika“.
Ich habe einen Bachelorabschluss in Historischem und Kulturellem Tourismus von der Universidad Central del Ecuador sowie einen Masterabschluss in World Heritage Studies von der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.
Mein beruflicher Werdegang verbindet Forschung und Praxis. Ich war sowohl im Bereich der Umweltgeisteswissenschaften als auch in der historischen Forschung tätig. Letztere konzentrierte sich auf lateinamerikanische Kolonialgesellschaften, insbesondere auf koloniale Bildungssysteme und religiöse Missionen. Parallel dazu arbeitete ich in den Bildungsprogrammen von Museen und Kulturzentren in der Altstadt von Quito.
Während meines Studiums habe ich mich intensiv mit postkolonialen Theorien, Intersektionalität und Diskursen zum kulturellen Erbe auseinandergesetzt. Mein Forschungsinteresse gilt Fragen von Identität, Zugehörigkeit und kollektivem Gedächtnis, insbesondere im Kontext kolonialer Gesellschaften, die ich aus der Perspektive dieser theoretischen Ansätze untersuche.