Stefanie Treydte M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin | Distinction Zones
Seit März 2026 bin ich wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz und befasse mich mit dem Teilprojekt „Mensch Werden, Mensch Sein: Humandifferenzierung und Konvivialität - von der Gegenwart in die Urgeschichte“.
Nach dem Abschluss meines Bachelorstudiums der Vor- und Frühgeschichtlichen Archäologie sowie der Klassischen Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main absolvierte ich das Masterstudium in Vor- und Frühgeschichtlicher Archäologie. Meine Forschungsschwerpunkte liegen in der Archäologie der Vor- und Frühgeschichte Europas, Eurasiens und Afrikas. Außerdem beschäftige ich mich mit Religionsarchäologie und interessiere mich für verschiedene Bereiche der Sepulkralkultur mit Fokus auf die Bestattungs- und Beigabensitten vor- und frühgeschichtlicher Kulturerscheinungen. In meiner Dissertation untersuche ich den Aspekt der Transzendenz als eines der zentralen Merkmale der Menschwerdung und analysiere diesbezüglich die Vorstellungen und Praktiken prähistorischer und paläoanthropologischer Forscher:innen des 19. und 20. Jahrhunderts, die anhand der Grabfunde und Bestattungsweisen bei Vor- und Frühmenschen Klassifizierungen, Vergleiche und Unterscheidungen vorgenommen haben.
Von Dezember 2019 bis Februar 2020 war ich als Praktikantin in der Redaktion der archäologischen Fachzeitschrift „ANTIKE WELT“ der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft (wbg) in Darmstadt tätig. In den Jahren 2016 und 2018 nahm ich an mehrwöchigen Forschungsgrabungen teil, u.a. am Glauberg bei Glauburg, einem ehemaligen keltischen Fürstensitz im Wetteraukreis sowie auf dem Kapellenberg bei Hofheim am Taunus, wo die Erforschung der jungsteinzeitlichen Michelsberger Kultur im Mittelpunkt stand.